Das Wohnhaus August Hermann Franckes ist Teil der historischen Bebauung des südlichen Franckeplatzes, der ältesten erhaltenen Bausubstanz des Stadtteils Glaucha. Im 18. Jahrhundert prägte die Handelsstraße nach Süddeutschland den gleichnamigen Vorort von Halle. Eine Situation, die August Hermann Francke im ausgehenden 17. Jahrhundert dazu bewegte, sein weltweit ausstrahlendes pädagogisches und soziales Werk in Glaucha zu begründen. Das Francke-Wohnhaus ist das erste Gebäude dieses Bauensembles, welches jetzt 2008 nach der Sanierung der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden konnte. Heute sind hier mit dem Infozentrum der zentrale Empfangsbereich für die Besucher und eine Ausstellung zum Leben und Wirken Franckes untergebracht. Im Dachgeschoss lädt der Stiftungspfarrer in die Bibelmansarde ein.
Schwarzer Weg
















